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<title>André Tardieu</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">André Tardieu</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>André Tardieu</b> (* <a href="22._September" title="22. September">22. September</a> <a href="1876" title="1876">1876</a> in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a>; † <a href="15._September" title="15. September">15. September</a> <a href="1945" title="1945">1945</a> in <a href="Menton" title="Menton">Menton</a>) war ein <a href="Frankreich" title="Frankreich">französischer</a> republikanisch-konservativer <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a>. Auf der <a href="Pariser_Friedenskonferenz_1919" title="Pariser Friedenskonferenz 1919">Pariser Friedenskonferenz 1919</a> war Tardieu Berater von <a href="Georges_Clemenceau" title="Georges Clemenceau">Georges Clemenceau</a>. Von 1926 bis 1932 war er mehrmals Minister und <a href="Ministerpr%C3%A4sident" title="Ministerpräsident">Ministerpräsident</a>. Er war insbesondere zwischen 1929 und 1932 eine zentrale Person in der französischen Politik.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Frühe_Jahre"><span id="Fr.C3.BChe_Jahre"></span>Frühe Jahre</h2></div>
<p>André Tardieu war ein Nachkomme der <a href="Tardieu_(Familie)" title="Tardieu (Familie)">Kupferstechfamilie Tardieu</a>. Er besuchte das renommierte <a href="Lyc%C3%A9e_Condorcet" title="Lycée Condorcet">Lycée Condorcet</a> in Paris. In dem nationalweiten Examen zum Schulabschluss gehörte er zu den Besten seines Jahrganges. Er trat zunächst in den diplomatischen Dienst ein. Diesen verließ er, um als Journalist für die Zeitung <i><a href="Le_Temps_(Frankreich)" title="Le Temps (Frankreich)">Le Temps</a></i> zu arbeiten. Er entwickelte sich zu einem europaweit anerkannten außenpolitischen Berichterstatter und Kommentator. Zusammen mit <a href="Georges_Mandel" title="Georges Mandel">Georges Mandel</a> gründete er die konservative Zeitung <i>L'Echo National</i>.
</p><p>Er wurde Professor für Diplomatiegeschichte an der <a href="%C3%89cole_libre_des_sciences_politiques" title="École libre des sciences politiques">École libre des sciences politiques</a> und einer Militärschule. Dort kam er auch in freundschaftlichen Kontakt zu <a href="Ferdinand_Foch" title="Ferdinand Foch">Ferdinand Foch</a>. Im Jahr 1908 war er Gastdozent an der <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a>. Als Konservativer der <a href="Parti_r%C3%A9publicain_d%C3%A9mocratique" class="mw-redirect" title="Parti républicain démocratique">Parti républicain démocratique</a> wurde er 1914 erstmals in das <a href="Nationalversammlung_(Frankreich)" title="Nationalversammlung (Frankreich)">französische Parlament</a> gewählt.
</p><p>Er trat nach Ausbruch des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieges</a> in die Armee ein und diente zuständig für den Kontakt mit der Presse zunächst im Stab von <a href="Joseph_Joffre" title="Joseph Joffre">Joseph Joffre</a>. Danach arbeitete er im Stab von Foch, ehe er eine Infanteriekompanie kommandierte. Nach einer Verwundung im Jahr 1916 wurde er in die <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a> entsandt, um dort für die französische Sache zu werben. Zurück in Frankreich schrieb er eine Reihe von Artikeln, in denen er für die Ablösung von Joffre eintrat. Im Jahr 1917 wurde er zum Hochkommissar Frankreichs in den USA berufen. Im Jahr 1918 wurde Tardieu für die französisch-amerikanische Zusammenarbeit in Kriegsangelegenheiten verantwortlich. Er baute eine gute Beziehung zu Colonel <a href="Edward_M._House" class="mw-redirect" title="Edward M. House">Edward M. House</a> auf. Als dessen Berater und von <a href="Georges_Clemenceau" title="Georges Clemenceau">Georges Clemenceau</a> spielt er eine Rolle auf der <a href="Pariser_Friedenskonferenz_1919" title="Pariser Friedenskonferenz 1919">Pariser Friedenskonferenz 1919</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Politischer_Aufstieg">Politischer Aufstieg</h2></div>
<p>In der Zeit des <a href="Bloc_national" title="Bloc national">Bloc national</a> nach Ende des Krieges bis 1924 war er einer der profiliertesten jüngeren Parlamentarier. Im Jahr 1919 war er Minister für die befreiten Gebiete. Er war damit zuständig für die Verwaltung von <a href="Elsass" title="Elsass">Elsass</a> und <a href="Lothringen" title="Lothringen">Lothringen</a>. Den Posten behielt er bis 1920. Er veröffentlichte 1921 eine einflussreiche Schrift zur Verteidigung des Versailler Vertrages. Er bekräftigte darin unter anderem die Überzeugung von der <a href="Kriegsschuldfrage" title="Kriegsschuldfrage">deutschen Kriegsschuld</a>. Diese antideutsche Position hat er später relativiert.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach der Niederlage des Bloc national 1924 spielte er zunächst keine Rolle mehr, ehe er 1926 wieder in das Parlament zurückkehrte. Diesem gehörte er dann bis 1936 an. Er hat den damaligen französischen Parlamentarismus, dessen Krisen für den normalen Wähler kaum noch zu durchschauen waren, kritisiert. Er plädierte dafür die bestehenden parlamentarischen Fronten zu überwinden und die Rechte der Regierung zu stärken. Dieses Konzept versuchte er später durchzusetzen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Minister_und_Ministerpräsident"><span id="Minister_und_Ministerpr.C3.A4sident"></span>Minister und Ministerpräsident</h2></div>
<p>Im Jahr 1926 wurde er Minister für öffentliche Arbeiten in der Regierung von <a href="Raymond_Poincar%C3%A9" title="Raymond Poincaré">Raymond Poincaré</a>, dessen Positionen er früher abgelehnt hatte. Er war zwischen 1928 und 1930 Innenminister. Zum ersten Mal <a href="Kabinett_Tardieu_I" title="Kabinett Tardieu I">Ministerpräsident</a> war er vom November 1929 bis Dezember 1930, behielt aber den Posten als Innenminister bei. Er füllte die politische Lücke aus, die mit dem Rücktritt von Poincare in der rechten politischen Mitte entstanden war. Er war führender Repräsentant einer jüngeren Generation von Politikern. Außenpolitisch unterstützte ihn dabei <a href="Aristide_Briand" title="Aristide Briand">Aristide Briand</a>. In diese Zeit fiel unter anderem die Verabschiedung des <a href="Young-Plan" title="Young-Plan">Young-Plans</a> und die Räumung eines Teils des <a href="Alliierte_Rheinlandbesetzung" title="Alliierte Rheinlandbesetzung">besetzten Rheinlandes</a>. Auch der Beschluss zum Bau der <a href="Maginot-Linie" title="Maginot-Linie">Maginot-Linie</a> fällt in diese Zeit.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unterbrochen wurde die <a href="Kabinett_Tardieu_II" title="Kabinett Tardieu II">Amtszeit</a> für ein paar Tage durch die Regierung von <a href="Camille_Chautemps" title="Camille Chautemps">Camille Chautemps</a>.
</p><p>Tardieu war sich der relativen wirtschaftlichen Rückständigkeit Frankreichs bewusst. So bemühte er sich um den Ausbau des industriellen Sektors. Auch im Zusammenhang mit der einsetzenden <a href="Weltwirtschaftskrise" title="Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a> setzte er ein großes Programm öffentlicher Investitionen durch. In einer Zeit als Deutschland und Großbritannien vom Abzug des amerikanischen Kapitals stark betroffen wurde, sorgten die öffentlichen Investitionen durch den Ausbau der Infrastruktur und durch öffentliche Bauten in Frankreich für eine vergleichsweise positive wirtschaftliche Entwicklung. Diese endete als Deutschland 1931 seine <a href="Deutsche_Reparationen_nach_dem_Ersten_Weltkrieg" title="Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg">Reparationszahlungen</a> einstellte und London den <a href="Goldstandard" title="Goldstandard">Goldstandard</a> aufgab. Daneben setzte er auf soziale Reformen. Damit verband er auch ein parteipolitisches Kalkül. So sollte die Einführung eines allgemeinen Kindergeldes oder eine kostenlose Sekundarschulbildung dazu dienen, die konservative Wählerbasis zu verbreitern.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Zwischen Januar 1931 und 1932 war er Landwirtschaftsminister. Im Jahr 1932 war er Kriegsminister. Zum dritten Mal war er als Nachfolger von <a href="Pierre_Laval" title="Pierre Laval">Pierre Laval</a> zwischen Februar und Mai 1932 <a href="Kabinett_Tardieu_III" title="Kabinett Tardieu III">Ministerpräsident</a> und auch Außenminister. Zwischen der Ermordung von <a href="Paul_Doumer" title="Paul Doumer">Paul Doumer</a> und der Wahl von <a href="Albert_Lebrun" title="Albert Lebrun">Albert Lebrun</a> war er 1932 für einige Tage auch vertretungsweise Staatsoberhaupt. Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen scheute er vor unpopulären Entscheidungen insbesondere die Abwertung des <a href="Franc" title="Franc">Franc</a> zurück. Stattdessen setzte er auf protektionistische Maßnahmen. Dies brachte keine Verbesserung der Krise.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei den Parlamentswahlen von 1932 trat ein vergleichsweise geschlossener Block der Rechten gegen ein eher loses Bündnis der Linken an. Die Rechte unter Tardieu grenzte sich scharf gegen die sozialistische und internationalistische Linke ab. Dem stellte sie einen konservativ geprägten Nationalismus entgegen. Gesellschaftspolitisch propagierte die Rechte einen traditionellen liberalen Individualismus gegen einen linken Kollektivismus.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tardieu und die Rechtsparteien wurden von der Mehrheit der Wähler für die wirtschaftliche Misere verantwortlich gemacht. Er hat die Wahlen verloren und damit war auch seine politische Führungsrolle beendet.
</p><p>Nach der Wahl gründete er mit der Centre républicain (republikanisches Zentrum) eine eigene politische Gruppierung. Er kritisierte auf dem Höhepunkt der politischen Krise der dritten Republik immer schärfer die von ihm so gesehene Allmacht des Parlaments.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1934 hatte die politische Krise ein für den Bestand der Republik bedrohliches Ausmaß erreicht. Es wurde unter <a href="Gaston_Doumergue" title="Gaston Doumergue">Gaston Doumergue</a> eine Regierung Union nationale gebildet. Diese hatte auch zum Ziel eine Reform der Institutionen vorzunehmen. In dieser Regierung wurde Tardieu für kurze Zeit noch einmal Staatsminister ohne Geschäftsbereich. Seine Vorschläge zur Reform des politischen Systems durch die Stärkung Kompetenzen der Exekutive und des Präsidenten zu stärken, scheiterten am parlamentarischen Widerstand.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Andr%C3%A9_Tardieu?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: André Tardieu</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118801368">Literatur von und über André Tardieu</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://purl.org/pressemappe20/folder/pe/031789">Zeitungsartikel über André Tardieu</a> in den <a href="Pressearchiv_20._Jahrhundert" title="Pressearchiv 20. Jahrhundert">Historischen Pressearchiven</a> der <a href="ZBW_%E2%80%93_Leibniz-Informationszentrum_Wirtschaft" title="ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft">ZBW</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www2.assemblee-nationale.fr/sycomore/fiche/%28num_dept%29/6953">Biographie auf assemblee-nationale.fr</a></li>
<li>Angaben zu <a rel="nofollow" class="external text" href="https://data.bnf.fr/ark:/12148/cb12111946v">André Tardieu</a> in der Datenbank der <a href="Biblioth%C3%A8que_nationale_de_France" title="Bibliothèque nationale de France">Bibliothèque nationale de France</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>The Encyclopedia of World War I</i>. Band 1, Santa Barbara 2005, S. 1159.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Frano Ilić: <i>Frankreich und Deutschland: Das Deutschlandbild im französischen Parlament 1919-1933</i>. Münster 2004, S. 241f.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Raithel: <i>Das schwierige Spiel des Parlamentarismus. Deutscher Reichstag und französische Chambre des Deputes in den Inflationskrisen der 1920er Jahre</i>. München 2006, S. 482f.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Frano Ilić: <i>Frankreich und Deutschland: Das Deutschlandbild im französischen Parlament 1919-1933</i>. Münster 2004, S. 243.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Mertens: <i>Vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Vichy-Regimes (1914-1944)</i>. In: Ernst Hinrichs (Hrsg.): <i>Kleine Geschichte Frankreichs</i>. Stuttgart 2003, S. 390.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Mertens: <i>Vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Vichy-Regimes (1914-1944)</i>. In: Ernst Hinrichs (Hrsg.): <i>Kleine Geschichte Frankreichs</i>. Stuttgart 2003, S. 391.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Daniela Neri-Ultsch: <i>Republik in der Krise. Zur politischen Kultur Frankreichs in der Zwischenkriegszeit</i>. In: <i>Geschichtswissenschaft und Zeiterkenntnis: Von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Festschrift für <a href="Horst_M%C3%B6ller" title="Horst Möller">Horst Möller</a></i>. München 2008, S. 185.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Horst Möller: <i>Europa zwischen den Weltkriegen</i>. München 1998, S. 111.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Mertens: <i>Vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Vichy-Regimes (1914-1944)</i>. In: Ernst Hinrichs (Hrsg.): <i>Kleine Geschichte Frankreichs</i>. Stuttgart 2003, S. 393.</span>
</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="Aristide_Briand" title="Aristide Briand">Aristide Briand</a><br><span style="white-space:nowrap">Camille Chautemps</span><br><a href="Pierre_Laval" title="Pierre Laval">Pierre Laval</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Regierungschefs_von_Frankreich" class="mw-redirect" title="Liste der Regierungschefs von Frankreich">Premierminister von Frankreich</a></span> <br><a href="Kabinett_Tardieu_I" title="Kabinett Tardieu I">02.11. 1929 – 21.02. 1930</a><br><a href="Kabinett_Tardieu_II" title="Kabinett Tardieu II">02.03. 1930 – 04.12. 1930</a><br><a href="Kabinett_Tardieu_III" title="Kabinett Tardieu III">20.02. 1932 – 03.06. 1932</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="Camille_Chautemps" title="Camille Chautemps">Camille Chautemps</a><br><a href="Th%C3%A9odore_Steeg" title="Théodore Steeg">Théodore Steeg</a><br><a href="%C3%89douard_Herriot" title="Édouard Herriot">Édouard Herriot</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">—</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;">Hochkommissar in den Vereinigten Staaten</span> <br><a href="Kabinett_Ribot_V" title="Kabinett Ribot V">10.04. 1917 – 07.09. 1917</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">—</td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="Albert_Lebrun" title="Albert Lebrun">Albert Lebrun</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><span style="white-space:nowrap">Minister für die Blockade der befreiten Regionen</span></span> <br><a href="Kabinett_Clemenceau_II" title="Kabinett Clemenceau II">06.11. 1919 – 18.01. 1920</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="%C3%89mile_Ogier" title="Émile Ogier">Émile Ogier</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>André Hesse</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;">Minister für öffentliche Arbeiten</span> <br><a href="Kabinett_Poincar%C3%A9_IV" title="Kabinett Poincaré IV">23.07. 1926 – 11.11. 1928</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>Pierre Forgeot</td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="Albert_Sarraut" title="Albert Sarraut">Albert Sarraut</a><br>selbst<br>selbst<br>Camille Chautemps</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Innenminister_von_Frankreich" title="Liste der Innenminister von Frankreich">Innenminister</a></span> <br><a href="Kabinett_Poincar%C3%A9_V" title="Kabinett Poincaré V">11.11. 1928 – 29.07. 1929</a><br><a href="Kabinett_Briand_XI" title="Kabinett Briand XI">29.07. 1929 – 03.11. 1929</a><br>02.11. 1929 – 21.02. 1930<br>02.03. 1930 – 04.12. 1930</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>selbst<br>selbst<br>Camille Chautemps<br><a href="Georges_Leygues" title="Georges Leygues">Georges Leygues</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>Victor Boret<br>selbst</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Landwirtschaftsministerium_(Frankreich)" title="Landwirtschaftsministerium (Frankreich)">Landwirtschaftsminister</a></span> <br><a href="Kabinett_Laval_I" title="Kabinett Laval I">27.01. 1931 – 13.06. 1931</a><br><a href="Kabinett_Laval_II" title="Kabinett Laval II">13.06. 1931 – 12.01. 1932</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>selbst<br><span style="white-space:nowrap">Armand Achille-Fould</span></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="Andr%C3%A9_Maginot" title="André Maginot">André Maginot</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Verteidigungsminister_von_Frankreich" title="Liste der Verteidigungsminister von Frankreich">Kriegsminister</a></span> <br><a href="Kabinett_Laval_III" title="Kabinett Laval III">14.01. 1932 – 06.02. 1932</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br><a href="Fran%C3%A7ois_Pi%C3%A9tri" title="François Piétri">François Piétri</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>Pierre Laval</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Au%C3%9Fenminister_von_Frankreich" title="Liste der Außenminister von Frankreich">Außenminister</a></span> <br>20.02. 1932 – 03.06. 1932</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><br>Édouard Herriot</td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">—</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Ministre_d%E2%80%99%C3%89tat_(Frankreich)" title="Ministre d’État (Frankreich)">Staatsminister</a></span> <br><a href="Kabinett_Doumergue_II" title="Kabinett Doumergue II">09.02. 1934 – 08.11. 1934</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">—</td></tr></tbody></table>
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